Zeitleiste.

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Geschichte der Tuchfabrik

Der Beginn.

Im Jahr 1966 fertiggestellt, diente der schlichte Bau im Norden der Stadt, unweit des Flughafens Tegel, bis zu seiner Schließung als Fabrik zur Stoffherstellung.

Der Umbau.

Während des Umbaus wurden das Bürohaus und Produktionsgebäude miteinander verknüpft. Die Architekten folgten der ursprünglichen Nutzung gedanklich und entschieden sich, die Historie in der neuen Fassade aufleben zu lassen.

Das Konzept.

Die nachhaltige Modernisierung der ehemaligen Tuchfabrik in Berlin ist abgeschlossen. Bevor der Besucher das Gebäude, das heute eine Bandbreite an unterschiedlichen Nutzungen beinhaltet, betritt, macht er mittels der neuen Fassaden einen Schritt in die Geschichte. Übergroße, farbig-leuchtende Fäden ziehen sich an der neuen Fassaden entlang, verweben sich ineinander.

Die Fassade.

Nach der aufwendigen Planung wurde der Digitaldruck für die Gesamtfläche von 1500 Quadratmeter durch die niederländische Firma Euramax durchgeführt. Die leuchtenden Fäden scheinen sich auf dem anthrazitfarbigen Hintergrund regelrecht zu bewegen. Mit der Installation der avantgardistischen Rodtschenko-Schrift im Eingangsbereich, die einen Bezug zum konstruktivistischen Erscheinungsbild des Gebäudes herstellt, wird dieses neue Projekt komplettiert.

Heute.

Fassadendesign und Fassadensanierung

Auftraggeber:FOD Immobilien GmbH
Friedrich-Olbricht-Damm 62
13627 Berlin
Fassadenfläche:2.860 m²
Fertigstellung:2014
Architekt:nps tchoban voss GmbH & Co. KG
Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin
Projektleiter:Pavel Zemskov
Creative Director Fassadendesign:Valeria Kashirina
Mitarbeiter:Katja Fuks, Silvia Grischkat
Fassadenplaner:Priedemann Fassadenberatung
Metallbau:Windeck GmbH
Fassadenverkleidung:Metawell sandwich panels
Digitaldruck:Euramax Coated Products BV